Wertschöpfung in vernetzten Teams: Denkansatz

- Im Kernbereich kommt es zur eigentlichen Wertschöpfung, d.h. zu jenen Resultaten, die vermarktet werden. Die Teams werden direkt am Erfolg beteiligt. Erfolg ist jener Leistungseffekt, der dank teamorientierter Zusam-menarbeit über das derzeitige Normalniveau hinaus erzielt wird.
- Im Umgebungsbereich des Kerns erkennen wir alle Aktivitäten, die unmittelbar (im Tagesablauf) für optimale Bedingungen für die Wertschöpfungsbereiche sorgen sollen. Die Teams partizipieren am Erfolg der direkten Wertschöpfer, zu dem sie durch optimale Betreuung wesentlich beigetragen haben (Minimierung von unproduktiven Zeiten).
Plakativ soll gelten:
80 % der Wertschöpfung wird von den Support-Teams inszeniert!
Was fruchtet die noch so hohe Anstrengung der Direktproduktiven, wenn ein ungünstiger Auftrags-Mix überwiegend Umstellarbeiten erfordert.
Die Produktivität bleibt zurück, wenn unzureichende Einstellungen oder schlechtes Werkzeug zu erhöhtem Ausschuss führen!
- Im äußeren Bereich sind jene Funktionen angesiedelt, welche die Wertschöpfung mittel- und längerfristig sichern und für optimale Rahmenbedingungen sorgen sollen. Die Teams partizipieren am Unternehmenserfolg - über Erfolgsgrößen, zu denen sie wesentlich beigetragen haben. Ob Gesamtproduktivität, Cashflow, Personalfluktuation usw., der für das Team speziell relevante Kennzahlen-Cocktail ist Gradmesser für den teamtypischen Erfolg.