Event zur Gründung der CFS Consulting GmbH

2.7.2010

Auf Einladung von BWI und ZSE haben sich zahlreiche Vertreter aus Unternehmen und Öffentlichen Organisationen aus Vorarlberg, Liechtenstein und Deutschland am 1. Juli 2010 in Götzis, Kulturzentrum „Am Bach“ getroffen. Anlass war die offizielle Bekanntgabe der nun vollzogenen Fusion von BWI und ZSE zur CFS Consulting GmbH.

Im Rahmen eines Brunches präsentierten die Exponenten des neuen Beratungsunternehmens die Motive der Fusion und den vermehrten Nutzen, der den Kunden durch die erweiterten, aufeinander abgestimmten Dienstleistungen erwachsen soll.

Manfred Zumtobel , Gesellschafter der CFS-Consulting,  umriss die CFS-Philosophie:
Unternehmen können nur dann nachhaltig erfolgreich sein, wenn die Strukturen, Prozesse, Systeme und Instrumente fortlaufend an jeweils neue Herausforderungen angepasst werden. Das braucht Veränderungswillen und Veränderungsbereitschaft – und die Kraft und das Knowhow zur Umsetzung, die oft genug von Widerständen und Konfliktsituationen flankiert ist, besonders latent in Entgeltthemen. In dieses Spannungsfeld bringt sich CFS ein und unterstützt die Organisationen um die angestrebten Ziele zu erreichen.

Armin Steger legte anhand von acht Thesen im Komplex Mensch und Arbeit dar, dass MitarbeiterInnen Sinn in ihrem Einsatz für das Unternehmen finden müssen, Sinn der über den reinen Gelderwerb hinaus reicht. Lähmende Sinnleere, vor allem bei qualifizierten MitarbeiterInnen können sich Organisationen in Hochlohnländern schlicht nicht leisten. Die Thesen finden sich als PDF-Datei am Ende dieses Textes.

Franz Meusburger wies auf die Stolpersteine und Blockaden im Zusammenwirken von Unternehmen und Mitarbeiter hin, die sich aus unachtsamer Entlöhnung ergeben. Wenn die Mitarbeiter größere ungerechtfertigte Lohnunterschiede argwöhnen, dann drücken Diskussionen, Frustration und Leistungsrückhalt auf die Produktivität. Und: Wenn die Kollektivvertragspolitik eine Sanierung unfairer Überbezahlungen zugunsten Unterbezahlter vereitelt, dann geht systematisch Produktivitätspotential verloren. Können wir uns das auf Dauer leisten? Franz Meusburger berichtet, dass CFS einen Vorstoß unternimmt, der die KV-Verhandlungspartner aufrütteln soll und zu einer neuen KV-Politik im Kontext der Jahreslohnrunden zu finden. CFS hat die Lösungsmodelle dazu bereits präsentiert. Näheres dazu in dieser PDF-Datei (bitte anklicken).